Medienmitteilungen

Ja ich sehe nicht ein, weswegen die SRG für 4 Sprachregionen 17 Radio- und 8 Fernsehstationen betreiben soll und dafür 6000 Mitarbeitende rund 1.64Mrd Franken umsetzen müssen, davon gut 1.2Mrd aus Gebühren. Zudem störe ich mich massiv daran, dass ich mit meinen zwei KMU-Unternehmen mit total 11 Angestellten ab diesem Jahr 3500CHF an Billag-Gebühren bezahlen muss. Dies, obwohl meine Mitarbeitenden zwar manchmal Radio hören, bestimmt nie Fernsehen schauen und wie ich auch privat schon zur Kasse gebeten werden. Würde die Initiative «1/2 Billag» heissen, wäre ich sofort für eine Annahme. «No Billag» bedeutet für mich jedoch – trotz gegenteiligen Beteuerungen seitens Befürworter – «No SRG», «No Lokalradio» und «No Berücksichtigung» der Sprachbesonderheit unseres Landes. «No» ist definitiv zu radikal. Äusserst bedauerlich ist die Tatsache, dass unsere Medienministerin, Frau Bundesrätin Leuthard, keinen Mut zu einem Gegenvorschlag aufbringen konnte. Damit besteht nun die Gefahr, dass eine Ablehnung der Initiative als Freipass zum «weitermachen wie anhin» interpretiert werden könnte. Dies zu verhindern ist die Aufgabe unserer Volksvertreter in Bern und ich hoffe doch sehr, dass die SRG in ein paar Jahren wieder auf eine vernünftige Grösse zurück dimensioniert werden kann und so sich auch privaten Medienhäusern die Möglichkeit bietet, zu wachsen und Marktanteile zu sichern. «1/2 Billag» wird dann hoffentlich den KMUs wieder nur Gebühren für genutzte Dienstleistungen aufbürden und auch Privathaushalte erheblich entlasten. Bis dahin meine ich müssen wir uns Wohl oder Übel mit der aktuell unerfreulichen Situation arrangieren. Ich jedenfalls werde, mit wenig Begeisterung zwar, ein NEIN in die Urne legen.

Weiterlesen

Die Holcim (Schweiz) AG, ehemals Hürlimann Zementfabrik,  schrieb Industriegeschichte in Brunnen und schreibt sie heute noch. Die Rekultivierung des Steinbruchs Schönenbuch ist in den letzten Jahren stark fortgeschritten und kommt in eine neue Phase. Der neue Axentunnel wirft seinen Schatten voraus und betrifft das Areal ebenfalls. Aus erster Hand referiert André Bircher, Produktionsleiter der Holcim Kies und Beton AG über die künftigen Pläne in Schönenbuch. Vorgängig erläutert Gemeindepräsident Albert Auf der Maur das Budget unserer Gemeinde. Jedermann ist herzlich zum Anlass im Hotel Waldstätterhof am Dienstag 5. Dezember um 19:30 eingeladen.

Weiterlesen

Der Arbeitskräftemangel akzentuiert sich einerseits dramatisch und andererseits moniert die Wirtschaft vermehrt erhebliche Bildungsmängel bei Schulabgängern. Generell müsse auch den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) vermehrt Priorität gegeben werden, um der Wirtschaft genügen zu können. Zwei Fremdsprachen in der Primarschule zu lernen sei ebenfalls unabdingbar, meinen Bildungsexperten. Was sagt der «Lehrplan 21», welcher die Schule in die Zukunft führen soll, zu diesem prall gefüllten Forderungskatalog an die Schulen? Armin Diethelm, Erziehungsrat für den Kanton Schwyz wird den Lehrplan 21 in seinem Referat vorstellen und Fragen beantworten. Die FDP Ingenbohl-Brunnen lädt anlässlich der vorgängigen Generalversammlung jedermann am Donnerstag 8. Juni 20:00 h ins Hotel City herzlich ein.

Weiterlesen
Weiterlesen

Ohne einen Quadratmeter Landwirtschaftsland zu beanspruchen besteht in Ingenbohl die Möglichkeit, Arbeitsplätze anzusiedeln. Brunnen hat sehr viele Wegpendler und wenig Zupendler. Das Arbeitsplatzdefizit ist gross, weshalb wir dringend auf zusätzliche Firmen angewiesen sind. Brunnen liegt zudem direkt auf der Wirtschaftsachse zwischen Mailand und Zürich resp. Süddeutschland und kann künftig von dieser Stellung profitieren. Es ist möglich, moderne Arbeitsplätze hier zu schaffen, ich habe das selber erfahren. Dazu sind Investoren, die ordnende Hand von Gemeinde und Kanton, sowie eine gute Portion eisernen Willen vorhanden. Jetzt können und müssen wir die Weichen für die nächsten 20 Jahre stellen indem wir kräftig „Ja“ für den Planungskredit stimmen. Unsere nächste Generation wird einmal dankbar sein dafür.

Hansueli Girsberger , Präsident FDP Ingenbohl-Brunnen am 08.05.2017

Weiterlesen

Suche